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Beiträge & Podcasts

07.08.2017 von Hossein Naghipour | Zeit: 58 Minuten

Der Iran innenpolitische und außenpolitische Situation

 Droht im mittleren Osten ein Krieg?

Im Rahmen des Friedenspolitischen Arbeitskreises des Friedensbüros fand am Dienstag, dem 1.8.2017 19.00 im Pavillon eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem Iran, aber die innen- und außenpolitische Situation im Iran wurde gleichzeitig in den Gesamtkontext des Mittleren Ostens eingebettet. Referat: Mohsen und Bruhild; Persönliche Ergänzung und Einordnung politischer Erfahrung von Anwesenden iranischer Herkunft: Mehrnusch, Maryam, Farkhode und Hossein

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17.02.2017 von Hossein Naghipour

Flucht aus der Türkei

Erdogans Kampf gegen die Demokratie

Eine Gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und des GEW Bezirksverbandes Hannover in Zusammenarbeit mit NAV-DEM Hannover die am 8. Februar in DGB-Haus in Hannover statt fand. Es wurde über die aktuelle Situation in der Türkei berichtet und Möglichkeiten des Widerstands gegen das diktatorische Regime diskutiert.

Die Gäste:

Sakine Esen Yılmaz, ehem. Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitem Sen, die nach Deutschland geflüchtet ist und Asyl beantragt hat

Herbert Schmalstieg, Freundeskreis Hannover-Diyarbakir

Moderation:

Isabel Rojas-Castaneda

Maren Kaminski

Übersetzung: Süleyman Artes

Mitschnitt: Radioflora Hossein Naghipour

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30.06.2016

Thomas Ebermann: Deutsche Zustände 2016

Im Rahmen des festival contre le racisme analysierte Thomas Ebermann, Publizist, Satiriker und Theatermacher, in Hannover am 14.6. 2016 im frisch renovierten Elchkeller die „Deutschen Zustände part 2016“. Er leitete seinen Vortrag mit der Bemerkung ein, in der Regel gebe es 2 Beweise, dass man im linksradikalen Milieu ist: das Sperrmüllambiente und das Nichtfunktionieren der Technik. Man lese derzeit soviel von Zusammenbruchstendenzen des Kapitalismus, das spiegele sich im Elchkeller nicht, aber vielleicht werde immerhin die Technik nicht funktionieren. Doch auch dieser Beweis blieb aus – und selbst der Mitschnitt von radio flora gelang, so dass hier Ebermanns Vortrag zu hören ist.

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29.06.2016

Grenzberichte aus Lesbos und Idomeni

Die griechisch-mazedonisch Grenze bei Idomeni ist seit März 2016 für Geflüchtete komplett geschlossen und wird jetzt von Militäreinheiten bewacht. Die meisten der etwa 12.000 Schutzsuchenden, darunter 4.000 Kinder, wurden mittlerweile auf Lager in verschiedenen Teilen Griechenlands verteilt und sind wahrscheinlich zum Teil schon in die Türkei abgeschoben worden. Idomeni steht für die Bereitschaft der „Festung Europa“ zur gewaltsamen Verteidigung ihrer Innen- und Außengrenzen, für die gnadenlose Abschreckung und Abwehr von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Armut, Hunger, Umweltzerstörung fliehen – vor den zerstörerischen Auswirkungen des globalen kapitalistischen Systems. 4 Leute aus Hannover waren im November 2015 auf Lesbos und im März 2016 in Idomeni, um dort mobile Küchen zu unterstützen. Am 28. Juni berichteten zwei von ihnen im Kulturzentrum Pavillon von ihren Erfahrungen, die weit über das Kochen hinausgingen.

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09.09.2015

Demo von AktivistInnen und UnterstützerInnen vom Protestcamps Weißekreuzplatz

Am 5. September fand eine kraftvolle Demonstration von AktivistInnen und UnterstützerInnen vom Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover statt. Hier sind Mitschnitte von Redebeiträgen (auf Arabisch und Deutsch) sowie Parolen. Das Foto wurde aufgenommen von Mark Mühlhaus/attenzione photographers.

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01.07.2015 von Hossein Naghipour

Halim Dener Würdevolles Gedenken

Halim Dener

Demonstration am 04.07.15 | PKK-Verbot/Würdevolles Gedenken

Interview mit Dirk von UJZ Kornstrasse

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10.04.2015

Kein Mensch ist illegal. Sechste Sendung 2015

In der sechsten Sendung 2015 vom 4. bzw. 6. April berichtet Fedwa Shakidris, eine sudanesische Frau aus Khartum, über ihre Fluchtgründe und die Situation ihrer Familie in einem kleinen Ort in Norddeutschland. Das Interview wurde auf Englisch geführt. Nasreddin Egely, Aktivist vom Protestcamp sudanesischer Geflüchteter vom Weißekreuzplatz, stellt auf Arabisch seine Erfahrungen unter der Diktatur von Omar Al Bashir im Sudan dar. Weiterhin erläutert ein Vertreter des hannoveraner Aktionsbündnisses gegen die Asylrechtsverschärfung die Konsequenzen dieser von der deutschen Regierung geplanten weiteren Einschränkung des Menschenrechts auf Asyl und die Aktionen dagegen, die in Hannover stattfinden werden: 10.4. um 18 Uhr im UJZ Kornstraße: Infoveranstaltung zur Gesetzesverschärfung und Möglichkeiten des Protestes; 17.4. um 17 Uhr am Steintor: Demo “Asyl ist Menschenrecht – Refugees Welcome!“. Weitere Informationen und Unterstützung des Aufrufs unter: asylistmenschenrecht.de

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05.01.2015

Refugee Protestcamp Weißekreuzplatz Hannover. Erste Sendung 2015

Ab sofort trägt die zweimal im Monat jeweils montags um 15 Uhr ausgestrahlte Sendung von, für, über Refugees vom Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover den Titel "Kein mensch ist illegal". In der ersten Sendung des Jahres 2015 hört ihr Mitschnitte von der Demo vom 20.12.2014, mit der ein Zeichen des Protestes gegen den Brand gesetzt werden sollte, durch den in der Nacht vom 10./11.12.2014 zwei Zelte zerstört wurden. Ebenfalls ein Zeichen der Solidarität mit den Geflüchteten vom Weißekreuzplatz sowie mit allen Geflüchteten weltweit - gegen die rassistischen Äußerungen und Angriffe staatlicherseits sowie von rechtspopulistischen und faschistoiden Gruppen, die sich derzeit in verschiedenen Städten montags zusammenrotten, um gegen eine vermeintliche "Islamisierung des christlichen" Abendlandes zu demonstrieren. Im zweiten Teil der Sendung kommt Abir zu Wort, eine junge Frau aus dem Sudan, die von ihrem Leben im Sudan und ihrer Flucht nach Europa berichtet. Sie äußert sich weiterhin zu Themen wie: Verfolgung der gesamten Opposition gegen das Regime von Omar al Bashir; spezifische Unterdrückung und Einschränkung von Frauen im Sudan wie z.B. durch Kleidervorschriften, Genitalverstümmelung und mangelnde Bildungs-, Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen; islamische Gesetze und (falsche) Interpretation des Koran durch das Regime im Sudan sowie dessen Unterstützung für islamistische Milizen in Form von Trainingslagern und Bewaffnung. Und schließlich geht es auch um das unerträgliche Warten sowie die Recht- und Schutzlosigkeit von sudanesischen AsylbewerberInnen in Deutschland und Europa. Sprachen: Arabisch und Deutsch im ersten Teil; Englisch im zweiten Teil.

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15.12.2014

Neunte Sendung zum und vom Refugee Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover

In dieser Sendung hört ihr Mitschnitte von einer Kundgebung auf dem Protestcamp Weißekreuzplatz am 13.12.14 - 3 Tage nach einem Feuer auf dem Camp, bei dem ein Mann eine leichte Rauchvergiftung erlitt und 2 Zelte samt Hab und Gut von drei Bewohnern abgebrannt sind. Hintergründe und Verantwortliche für die Tat sind bislang nicht ermittelt worden. Wenn es sich um einen Brandanschlag aus rassistischen Motiven handeln sollte mit dem Ziel, die Bewohner des Camps einzuschüchtern und zu vertreiben, so ist das Gegenteil erreicht worden, stellte einer der Unterstützer fest. Denn die Geflüchteten stehen fester denn je zu ihrem Entschluss, so lange auf dem Protestcamp zu bleiben, bis ihre Forderungen erfüllt und ihre Rechte errungen sind. Und als Reaktion auf den Anschlag hat es beachtlich viele und vielfältige Bekundungen von Solidarität und Unterstützung von Seiten der örtlichen Bevölkerung gegeben, als Beispiel ist eine Lehrbuchspende des Schulbuchverlags Cornelsen zu nennen, die am Montag von Herrn Brinkmeier übergeben wurde. In der 9. Sendung kommen vor allem zu Wort: Yassir, Maissara und Dr. Taj, drei der Sprecher des Camps, sowie Sigmar Walbrecht vom Nds. Flüchtlingsrat und Sören als engagierter Unterstützer der Geflüchteten. Auch in dieser Sendung ist wieder Musik von der Campband zu hören. Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch.

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05.09.2014

Dritte Sendung sudanesischer Flüchtlinge vom Weißekreuzplatz in Hannover

Sudanesische Refugees vom Protestcamp am Weißekreuzplatz in Hannover informieren auf radio flora über die Situation im Sudan. In dieser Sendung spricht Moussa aus Darfur über die Lage in dieser Region, die sich seit 2003 permanent im Kriegszustand befindet, über seine Flucht durch verschiedene Länder Afrikas und Europas und über seine Situation als Flüchtling in Niedersachsen. Sprache: Arabisch mit kurzen Hinweisen in deutscher Sprache. Aßerdem findet ihr Mitschnitte von einer Informations- und Diskussionsversanstaltung mit den Refugees aus dem Sudan, die am 31.7.14 im Pavillon stattgefunden hat. Refugees vom Protestcamp gestalten jeden 1. und 3. Montag im Monat ein Programm bei radio flora. Die Wiederholung der dritten Sendung gibt es am Montag, 8.9. um 15 Uhr und die vierte Sendung ist am 15. September, 15-16 Uhr zu hören.

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