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Beiträge & Podcasts

25.01.2018 von Axel Kleinecke | Zeit: 48 Minuten

Afrin - Überfall der Türkei die kurdische Provinz in Nordsyrien

Seit dem letzten Wochenende läuft unter dem Namen „Olivenzweig“ eine
völkerrechtswidrige Militäraktion der Türkei gegen Afrin, die westliche der drei kurdischen
Provinzen in Nordsyrien. Nach Artilleriebeschuss und massivem Bombardement haben
türkische Truppen mit schwerem Gerät am letzten Sonntag die syrische Nordgrenze in
Richtung der Stadt Afrin mit dem Ziel überquert, dieses vorwiegend von Kurden besiedelte
Gebiet unter türkische Kontrolle zu bringen. Was sind die Gründe Erdogans für diesen
Überfall?
Schon vor der Befreiung von Kobane aus den Händen des IS durch kurdische Kämpfer und
Kämpferinnen der YPG und YPJ hatte sich in Nordsyrien nach dem Rückzug von Assads
Verwaltung aus diesen multiethnischen Gebieten unter kurdischer Führung eine friedliche
autonome basisdemokratische Selbstverwaltung entwickelt, die sich bis heute erfolgreich
erweitert und stabilisiert hat. Bekannt geworden ist dieses von Öcalan, dem Führer der
kurdischen Arbeiterpartei PKK entwickelte revolutionäre Gesellschaftsmodell unter dem
Namen „Rojava“. Dieses auf Freiheit, Gleichheit und Frauenemanzipation in den
verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Religionen in den nordsyrischen Gebieten basierende
friedliche Miteinander, basisdemokratisch in räteähnlichen Strukturen organisiert, könnte ein
Modell für das ganze multikulturell zerrissene Syrien sein; es wird auch schon in befreiten
Gebieten Aleppos und anderswo verwirklicht.
Für Erdogans neo-osmanische Expansionsträume droht Rojava ebenso zu einem Hindernis zu
werden wie es seinem Bestreben, die Türkei zu entdemokratisieren, diametral gegenübersteht.
Unter Duldung der Großmächte glaubt Erdogan jetzt, diesen störenden Faktor für seine Pläne
vernichten zu können. Die Verteidigungskräfte von Rojava YPG und YPJ, die maßgeblich zum
Sieg über den IS beigetragen haben, sind zwar von großer Kampfkraft und mit modernen
Waffen ausgerüstet, alleine aber der militärischen Übermacht der Türkei auf die Dauer doch
nicht gewachsen. Rojava braucht Unterstützung und Solidarität. Erdogan versucht seinen
Vernichtungskrieg gegen Rojava durch seine auch in unseren Medien geduldete Propaganda zu
rechtfertigen, mit der er die PKK und YPG und YPJ erfolgreich als Terroristen diffamiert. Die
Nato schweigt zu Erdogans Überfall auf Afrin ebenso wie Deutschland und andere europäische
Länder, und die längst fällige Rehabilitierung der PKK ist gegen Erdogans Diktat
Das Gespräch mit Meike Nack von der Frauenstiftung WJAR, die selbst ein Jahr in
Nordsyrien gelebt hat, ermöglicht uns in der Sendung neben einer Einschätzung der Lage
Einblicke in den Alltag von Rojava, viele Einzelheiten über das friedliche, um Ausgleich
bemühte Leben unter der autonomen basisdemokratischen Selbstverwaltung, die jetzt durch
Erdogans Invasion bedroht ist. Es wird auch deutlich, wie wichtig die internationale Solidarität
mit Rojava jetzt ist, und wie notwendig speziell in Deutschland der aktive Widerstand gegen
die Passivität der Bundesregierung und gegen deutsche Waffendeals mit dieser Türkei ist.
Internetseiten zur weiteren Information:
www.heise.de/tp/ www.medico.de https://anfdeutsch.com http://civaka-azad.org

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18.12.2017 von Hossein Naghipour | Zeit: 52 Minuten

Collagen zur Demokratiegeschichte

Die Radiobeiträge mit Interviews von Zeitzeug*innen zur Bürger*innenbewegungsgeschichte wurden im Rahmen des Projektes 'Collagen zur Demokratiegeschichte' von Schüler*innen der IGS und der Kurdischen Jugend erstellt. Weitere Informationen unter:  http://www.buergerbewegungen-geschichte-hannover.de

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07.08.2017 von Hossein Naghipour | Zeit: 58 Minuten

Der Iran innenpolitische und außenpolitische Situation

 Droht im mittleren Osten ein Krieg?

Im Rahmen des Friedenspolitischen Arbeitskreises des Friedensbüros fand am Dienstag, dem 1.8.2017 19.00 im Pavillon eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem Iran, aber die innen- und außenpolitische Situation im Iran wurde gleichzeitig in den Gesamtkontext des Mittleren Ostens eingebettet. Referat: Mohsen und Bruhild; Persönliche Ergänzung und Einordnung politischer Erfahrung von Anwesenden iranischer Herkunft: Mehrnusch, Maryam, Farkhode und Hossein

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25.06.2017 von Alfred Klose | Zeit: 9 Minuten

Syrien, Flächenbrand

In Syrien findet ein Stellvertreterkrieg statt, der von Interessierten auch als Bürgerkrieg tituliert wird.Am Rande einer Veranstaltung am Donnerstag 15. Juni unter dem Thema "Vom Bürgerkrieg zum Flächenbrand" in den Verdihöfen in Hannover, ein Interview von Alfred Klose mit Karin Leukefeld der Journalistin und Referentin der Veranstaltung.Und hört Ihr auch den Geamtvortrag vom Karin Leukefeld.

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19.06.2017 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2017_06_06_Di_18 | Zeit: 9 Minuten

Zum erfolgreichen Hungerstreik des Gefangenen Yusuf Tas

Der türkische linke Aktivist Yusuf Tas hat am 2.Juni nach 64 Tagen seinen Hungerstreik im Haftkrankenhaus Hohenasperg beendet. Yusuf habe sein Anliegen durchgesetzt, auf Türkisch telefonieren und korrespondieren zu dürfen. In den nächsten zwei Wochen müsse er sich schrittweise wieder an eine normale Ernährung gewöhnen und medizinisch betreut werden.

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01.11.2016 von Hossein Naghipour

Rück- und Ausblick der Revolution in Rojava Bezüglich des Kobane-Tages

Interview mit Anja Flach über den Rück- und Ausblick der Revolution in Rojava Bezüglich des Kobane-Tages am 1.November. Anja Flach ist Ethnologin, Mitglied des Frauenrates Rojbin, Hamburg, und Mitarbeiterin der Informationsstelle Kurdistan (ISKU). Sie war von 1995 bis 1997 als Internationalistin in den Bergen Kurdistans und teilte dort das Leben von Guerilla-Einheiten der kurdischen Befreiungsbewegung. Auf Basis ihrer Tagebuchaufzeichnungen aus dieser Zeit entstand das 2003 erschienene Buch „Jiyanekê din – ein anderes Leben. Zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee“. 2007 veröffentlichte sie „Frauen in der kurdischen Guerilla. Motivation, Identität und Geschlechterverhältnis in der Frauenarmee der PKK“.  Anja ist in der Herausgabe des Buches Revolution in Rohjava Zusammen mit Ercan Ayboga und Michael knapp auch beteiligt 

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30.08.2016 von Hossein Naghipour

Demo Gegen Erdogans Einmarsch in die Region Rojava

Gegen Erdogans Einmarsch in die Region Rojava fand Am Samstag 17. August eine Demonstration in Hannover statt, Aufgerufen von dem Vertreter der Demokratischen Selbstverwaltung Rojava in Deutschland, und unterstützt von linken Organisationen 

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30.08.2016 von Hossein Naghipour

44 Jahre Selbstverwaltung UJZ Korn

Am Samstag den 20.August feierte UJZ KORN Geburtstag und 44 Jahre Selbstverwaltung mit Hoffest und Parade. wir hören die Zusammenfassung des Plenums von UJZ Korn.

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08.01.2016 von Charly Braun

Egon Hilbich zu Truppenübungsplatz

Egon erläutert wechselvolle Geschichte und Gegenwart des größten europäischen Truppenübungsplatzes - lehrreich und unterhaltsam!
Den größten europäischen Truppenübungsplatz (zwischen Bergen-Bad Fallingbostel) zum Biosphärengebiet machen - wo doch grad die British Army abgezogen ist - fordert die Inititive Biosphärengebiet Hohe Heidmark. Egon Hilbich erläutert in Ostenholz einer Silvesterwandergruppe die Geschichte des 1936 - gegen lokale Widerstände - von den Nazis eingerichteten Kriegsübungsplatzes. Wer lebte und arbeitete vorher hier, wie wurden hier die Verbrechen der Wehmacht in der Sowjetunion und in hiesigen Gefangenenlagern sowie im KZ Bergen-Belsen begangen, wofür nutzten NATO und Bundeswehr den Platz, welche Rechte fehlen heutigen BewohnerInnen der Platzranddörfer, warum will die Bundeswehr die letzten Häuser abreißen, was fordert die neue Bürgerinitiative und kann der ehemals große Gasthof Wünninghof noch gerettet werden. Wem es nach dem Hören nach weiteren Infos dürstet, schaue hier rein:  

www.hohe-heidmark.de

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30.12.2015

Internationale Frauensendung Dezember 2015

In der Dezember-Ausgabe der Internationalen Frauensendung hört ihr ein Interview mit einer spanischen Feministin, einige Bemerkungen zum Leben und Wirken der am 30. November verstorbenen marokkanischen Feministin/Soziologin Fatima Mernissi und antimilitaristische Gedanken zum "Zapfenstreich" anlässlich der Verabschiedung der 1. Panzerdivision aus Hannover.

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