radio flora - Hannovers web-radio
radio flora ist ein hörbares Spiegelbild der sozialen, kulturellen
und politischen Ereignisse und Bewegungen in der Region Hannover. radio
flora versteht sich als zugangsoffener Bürgersender auf allen
Programmebenen. Denn Radio zum Mitmachen ist ein erklärtes Ziel. Die
aktive Beteiligung der HörerInnen, die teilweise Aufhebung der Trennung
von 'Produzenten und HörerInnen' wird bei radio flora insbesondere durch
die Mitarbeit in den Redaktionsgruppen erreicht. Um es klar zu sagen:
Die Programmproduktion geschieht freiwillig und unentgeltlich.
Neue Beiträge & Podcasts
10.06.2013 von Hubert Brieden | Autor: radioflora_2013_06_10_Mo_19 | Zeit: 39 Minuten
Nach 52 Jahren erfolgreicher Arbeit im hannoverschen Stadtteil Linden wurde am 1. Juni 2013 die Stadtbibliothek Limmerstraße geschlossen. Über 25.000 Menschen hatten mit ihrer Unterschrift gegen des Schließungsbeschluss von SPD und Grünen protestiert. Die beiden Parteien ließen sich jedoch nicht von ihrer Politik des Sozial- und Kulturabbaus abbringen. Dabei war die Stadtbibliothek gerade im eher armen Stadtteil Linden von besonderer Bedeutung gewesen. Doris Schollmann erzählt aus der Geschichte der traditionsreichen Bibliothek und Matthias Wietzer von den vielfältigen Protesten der Bürgerinitiative gegen die Schließung, die vielleicht nur auf den ersten Blick erfolglos waren. Immerhin traute sich der hannoversche Rat bislang nicht, eine weitere Bibliothek zu schließen.
Jetzt anhören Stadtbibliothek Limmerstraße im Freizeitheim Linden wurde geschlossen - Gespräch mit Doris Schollmann und Matthias Wietzer
10.06.2013 von Hubert Brieden | Zeit: 14 Minuten
Seit dem 6. Juni 2013 steht ein Zelt auf dem hannoverschen Steintorplatz, in dem AktivistInnen über die Ereignisse in der Türkei informieren und ihre Solidarität mit der Protestbewegung zeigen. Gespräch mit TeilnehmerInnen der Aktionen und Eindrücke von der Demonstration und Kundgebung am Samstag, den 8. Juni 2013. Die Aufnahmen machte Mechthild Dortmund.
Jetzt anhören "Überall ist Taksim, überall ist Widerstand" - Solidaritätscamp auf dem Steintorplatz
04.06.2013 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2013_06_04_Di_18 | Zeit: 23 Minuten
Die Morde des "Nationalsozialistischen Untergrundes" (NSU) waren nur möglich, weil Teile des Staatsapparats den rechten Mördern geholfen haben. Aber wie hängen diese »Teile« zusammen? Wie hoch reicht die Befehlskette beim Vertuschen?
Dazu wird mit einem Redakteur der Zeitschrift „Wildcat“ ein Interview geführt. In dem Gespräch wird der Bogen von den in der »Asyldebatte« sozialisierten Faschos, bis zum "Tiefen Staat" und den Stay-behind-Strukturen der NATO geschlagen.
Jetzt anhören NSU-Verfahren in München